Frauen und Herzerkrankungen: Dr. Milan Dinic mit Patientin in Bild der Frau (1,5 Seiten)

Wie moderne Diagnostik wie die Cardisiographie helfen kann, Herzerkrankungen frühzeitig zu entdecken, zeigt unser Patientenfall der Ärztin Dr. Renate W. (67), vorgestellt in Bild der Frau, 48/2025 (1,5 Seiten). „Nach zehn bis fünfzehn Minuten Sport wurde mir übel, ich bekam Schweißausbrüche.“ Sie ging zu ihrem Kardiologen. EKG und Herz-Ultraschall zeigten keine Auffälligkeiten. Nur ein leicht erhöhter Blutdruck wurde festgestellt. „Weil ich immer gesund und fit war und keinerlei Risikofaktoren hatte – ich war immer schlank, ernähre mich mediterran und gehe mindestens 10.000 Schritte pro Tag – sollte ich mir keine Sorgen machen“, berichtete sie. Ihre körperliche Belastbarkeit wurde jedoch nicht wieder besser. So ging sie in unsere Praxis. Bei der Cardisiographie – ein präziser 3D Herz-Check mit KI-Auswertung – stellten wir auffällige Durchblutungsstörungen fest. Ein anschließendes Herz-CT ergab: Ihre Herzkranzgefäße waren an elf Stellen verengt, eine Stelle bereits zu 70 Prozent. „Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war auf direktem Weg zu einem Herzinfarkt“, sagt unsere Patientin, der ein Stent implantiert wurde, um das betroffene Gefäß zu weiten und zu stützen.
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